Prof. Dr. Gesine Schröder

Gesine Schröder, geboren 1957, lehrt musiktheoretische Fächer an der Hochschule für Musik und Theater »Felix Mendelssohn Bartholdy« Leipzig (seit 1992), seit dem Sommersemester 2012 zudem am Institut für Komposition und Elektroakustik der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (seit WS 2017/18 als Lehrbeauftragte).

 

Studium: ab 1976 in Berlin (Schulmusik, Cello, Tonsatz/Musiktheorie, Gehörbildung mit Improvisation an der Hochschule der Künste, Germanistik und Musikwissenschaft an der Freien und der Technischen Universität);

Promotion über Strawinskijs instrumentale Schreibweisen um 1920 (Cadenza und Concerto; Joachim-Tiburtius-Anerkennungspreis)

 

Lehre: Als wissenschaftliche Mitarbeiterin und als Lehrbeauftragte war sie tätig in Berlin (1985-91 an der Hochschule der Künste, 1991-92 an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“), in Dresden (Studienjahr 2011/12 an der Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“) und in Wien (WS 2013/14 und 16/17 am musikwissenschaftlichen Institut der Universität).

Gastweise unterrichtete Gesine Schröder in Paris (CNR 2002, CNSMD 2002 und 03), an Norges musikkhøgskole in Oslo (2007), an polnischen Musikakademien (Poznań 2008 und 2014 sowie Wrocław 2010), in China (Zentralkonservatorium Beijing 2009, 2014 und 2016, Musikdepartement der Universität der nationalen Minderheiten 2009, Capital Normal University 2013 und 2014, The Chinese University of Hong Kong 2015, Konservatorium Shanghai 2017), an der Kunstfakultät der Universidad de Chile in Santiago (2012) und an der Hochschule für Künste Zürich (2017).

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In der akademischen Selbstverwaltung war sie aktiv u.a. als Gleichstellungsbeauftragte, Dekanin und Mitglied zahlreicher Berufungskommissionen (auch extern); Peer Reviews für internationale Fachzeitschriften; Mitglied im Board der rumänischen Zeitschrift RevArt und des Journals der Russischen Gesellschaft für Musiktheorie OTM. Jurorentätigkeit. Gesine Schröder war Mitglied im wissenschaftlichen Beirat der EuroMAC08 und 09 (European Music Analysis Conference in Leuven, 2014, und Strasbourg, 2017). 2012-16 Präsidentin der Gesellschaft für Musiktheorie (www.gmth.de)

 

Als Cellistin spielte sie u.a. im Orchester des Cantiere di Montepulciano, mit dem Living Theatre auf dem Mariannenplatz in Berlin-Kreuzberg, als special guest der Hamburger Minnerockgruppe Ougenweide, in verschiedenen Streichquartetten und einem -sextett. Orchestrationen, Bearbeitungen, Kompositionen (u.a. für Schauspiele + Computerspiele)

 

Hauptarbeitsgebiete: Kontrapunkt um 1600. Neue Musik. Orchestration und Bearbeitung in Theorie und Praxis. Theorie des Dirigierens, Rhythmus + Metrum

Publikationen

 

Gesine Schröder ist Mutter einer Tochter (*1991) und zweier Söhne (*1993 und 1996).

Fachrichtung Komposition/Tonsatz Tonsatz, Musiktheorie +49 341 4800 475 gesine.schroeder@hmt-leipzig.de

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