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Profil Lehrende Studierende des Instituts 1. Studienjahr 2. Studienjahr Elias Baumann Tristan Becker Marin Blülle Camille Dombrowski Anton Dreger Richard Feist Naemi Feitisch Leo Goldberg Julian Gutmann Kriemhild Hamann Anastasia-Lara Heller Clemens Kersten Isabella Krieger Anton Löwe Annie Nowak Marlene Reiter Emma-Katharina Suthe Jan Wenglarz 3. Studienjahr Tobias Amoriello Antonia Bockelmann Dennis Bodenbinder Julius Ferdinand Brauer Campbell Caspary Laura Friedmann Marlene Goksch Ron Helbig Julian Kluge David Kösters Barbara Krebs Paul Langemann Philipp Staschull Karl Friedrich Steinlein Laura Storz Paul Trempnau Nicole Widera Nina Wolf 4. Studienjahr Ali Aykar Malick Bauer Emil Borgeest Tillmann Felix Eckardt Alexander Ganz Tammy Girke Claudia Korneev Noemi Krausz Amelie Kriss-Heinrich Lucas Lentes Marina Poltmann Paul Sies Tristan Steeg Manuel Thielen Edda Maria Wiersch Paul Wilms Bewerbung Studiengang Studiendokumente Absolventenvorsprechen Absolventen Absolventen 2018 Nicolas Djuren Nicolas Handwerker Alina-Katharin Heipe Nils Hohenhövel David Hörning Max Hubacher Jonas Koch Ferdinand Lehmnann Robin Meisner Elias Popp Elias Reichert Elisa Schlott Nina Siewert Kristin Steffen Marlene Tanczik Absolventen 2017 Marius Ahrendt Benito Bause Mira Benser Christian Freund Paul Simon Jannik Hinsch Henriette Hölzel Lieke Hoppe Valentin Kleinschmidt Paul Oldenburg Max Pira Sophia Platz Marie Scharf Alexandra Sinelnikova Barbro Viefhaus Alexandra Weis Absolventen 2016 Erik Born Thomas Brandt Andreas Dyszewski Hannah Ehrlichmann Lena Geyer Loris Kubeng Janis Kuhnt Justus Meier Henriette Nagel Stefanie Schwab Nicolas Streit Lou Strenger Brian Völkner Lara Waldow Absolventen 2015 Cédric Cavatore Nina Gummich Natalja Joselewitsch Pauline Kästner Kerstin König Tobias Krüger Kilian Land Lukas Mundas Philipp Noack Justus Pfankuch Nadine Quittner Max Radestock Maria Radomski Max Rothbart Manuel Zschunke Absolventen 2014 Katharina Alf Pia-Micaela Barucki Lorris Blazejewski Klara Deutschmann Maximilian Grünewald Harald Horváth Raphael Käding Katrin Kaspar Heiner Kock Robin Krakowski Lina Krüger Sina Martens Maximilian Pekrul Flora Pulina Jonas Steglich Eric Stehfest Steffen Siegmund Dominik Paul Weber Timo Weisschnur Sommertheater Ensemble Kartenreservierung Archiv 2017 2016 2015 2014 2013 2012 2011 2010 2009 2008 2007 2006 2005 2004 2003 2002 2001 2000 1999 1998 1997 1996 1995 1994 Studioinszenierungen 2017 2016 2015 2014 2013 2012 2011 2010 2009 2008 2007 2006 2005 2004 2003 2002 2001 2000 1999 Auszeichnungen und Preise 2018 2017 2016 2015 2014 2012–2013 2009–2011 2004–2007 1999–2002 Exkursionen 2018 2017 2016 2015 2014 2013 2012 2011 2010 2009 Orte Studium 2017-18 2016-17 2015-16 Schau1 Schau2 Studio Dresden Studio Halle Studio Köln Studio Leipzig 2014-15 Schau1 Schau2 Studio Dresden Studio Halle Studio Köln Studio Leipzig Publikationen / Forschung MT Journal DFG-Projekt Fotobuch J.Ressel Hans Otto Verein
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Zur Geschichte des KI

Eine der weltweit traditionsreichsten Einrichtungen

Zur Geschichte des KI Eine der weltweit traditionsreichsten Einrichtungen

Wer an das Kirchenmusikalische Institut in Leipzig und seine Geschichte denkt, wird sich zuerst an berühmte Namen erinnern, an Karl Straube, an Günter Ramin, Karl Hoyer, Johann Nepomuk David oder Kurt Thomas.

Die Geschichte des KI selbst ist von drei verschiedenen Faktoren geprägt worden: Von einem kirchlichen, einem politischen und natürlich einem künstlerisch-pädagogischen. Dies hat zu tun mit den Besonderheiten des kirchenmusikalischen Amtes in Deutschland und mit den Höhen und Tiefen der deutschen Geschichte im 20. Jahrhundert.

 

Gründung des „Conservatoriums der Musik"

Mit der Gründung des Leipziger „Conservatoriums der Musik" auf Initiative und unter der Leitung von Felix Mendelssohn Bartholdy im Jahre 1843 begann auch die Geschichte der Orgelausbildung. Der erste Orgellehrer war der Nikolaiorganist Carl Ferdinand Becker. Ihm folgten im 19. Jahrhundert fast alle Organisten an St. Nikolai und St. Thomas sowie einige Thomaskantoren als Orgellehrer nach, unter ihnen der namhafte Bach-Forscher Thomaskantor Wilhelm Rust.

 

Im Jahre 1907 wurde Thomasorganist Karl Sraube Orgellehrer am Konservatorium und zog sehr schnell eine größere Zahl von Orgelschülern nach Leipzig. Damit begann die Geschichte der „Leipziger Orgelschule". Die für 1914 geplante Eröffnung einer Orgelausbildung auch für den kirchlichen Dienst mit einer offiziellen Prüfungsordnung scheiterte dann allerdings durch den Beginn des 1. Weltkrieges.

 

Nach dem Ende des 1. Weltkrieges war die Situation eine völlig andere. Mit dem Ende der Monarchie erfolgte die rechtliche Trennung von Staat und Kirche. Damit endete auch die bisherige institutionell-rechtliche Bindung zwischen Schullehreramt und Organistendienst.

 

Die Gründung des „Instituts für Kirchenmusik"

Die Pläne von 1919 führten 1921 zur Gründung des „Instituts für Kirchenmusik", das allerdings zusammen mit der gesamten Hochschule in diesen Nachkriegsjahren in größte finanzielle Schwierigkeiten geriet. Die endgültige Gestalt fand das Institut dann 1926 als „Kirchenmusikalisches Institut der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens am Landeskonservatorium für Musik".

 

Situation des KI während der Diktaturen des Dritten Reichs und des Kommunismus

Auf der Geschichte des Instituts nach 1933 liegen unübersehbare Schatten. Straube selbst war, wie auch andere Dozenten, Mitglied der NSDAP, auch wenn er sich offenbar nicht aktiv politisch betätigte. Die Hochschule sollte nun der musikalischen Erziehung im nationalsozialistischen Sinne dienen, und dazu passte die Kirchenmusik nicht. Jedenfalls wurde der Begriff 1941 gestrichen, wenngleich es die Ausbildung weiterhin gab.

 

Ganz ähnlich war es dann in den kommunistischen Zeiten der DDR. Zunächst wurde nach 1945 wieder vom Kirchenmusikalischen Institut gesprochen, ein neuer Vertrag mit der Kirche kam aber nicht zu Stande. Dass die meisten Absolventen weniger die Staatskultur als vielmehr die Kultur der Kirche förderten - davon sprach man besser nicht so laut.

 

Situation nach der Wende

Mit der Friedlichen Revolution 1989 und der deutschen Wiedervereinigung 1990 gingen die Initiativen zur Wiedereinrichtung des KI wesentlich von den Studenten selbst aus, mit dem Ziel eines vollständigen Kirchenmusikstudiums. 1992 wurde das Institut wiedergegründet und führt neben der kirchenmusikalischen Ausbildung auch die künstlerischen Studiengänge für Orgel und Chor- und Ensembleleitung durch. Diese gleichberechtigte Existenz verschiedener Studiengänge stellt eine Besonderheit des Instituts mit entsprechenden gegenseitigen Befruchtungsmöglichkeiten dar.

 

Die damals neu gestalteten Curricula sind in letzter Zeit auf Bachelor- und Masterabschlüsse umgestellt und bieten damit inhaltlich und in den äußeren Studienbedingungen zeitgemäße Studienmöglichkeiten, in denen zugleich die heutigen Erfordernisse in Kirche und Gemeinden berücksichtigt werden.

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