Cornelia Konersmann

wurde in Weimar geboren. Sie studierte zunächst an der Hochschule für Musik "Franz Liszt" in Weimar Schulmusik und unterrichtete anschließend von 1989-1997 in den Spezialklassen für Musik der Landesschule Pforta in Schulpforte.1993-1998 absolvierte sie an der Hochschule für Musik und Theater »Felix Mendelssohn Bartholdy« Leipzig und der Hochschule für Musik in Weimar bei Heidi Rieß und Venceslava Hruba-Freiberger ihr Studium im Fach Gesang, das sie mit Auszeichnung als Diplomsängerin und Diplommusikpädagogin für Gesang abschloss.

 

Sie war Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes und wurde mit dem Richard-Wagner-Stipendium ausgezeichnet.

 

Ihr Operndebüt hatte Cornelia Entling 1994 in einer konzertanten Aufführung von Wagners "Rheingold" mit dem Philharmonischen Staatsorchester Halle am dortigen Opernhaus.

 

Nach verschiedenen Stückverträgen erhielt sie 1998 ein festes Engagement an der Oper Leipzig, deren Ensemble sie bis zum Ende der Spielzeit 2001 angehörte.

Hier war sie unter anderem als Cherubino in "Le nozze di Figaro", Hänsel in "Hänsel und Gretel", Olga in "Eugen Onegin", Mercédès in "Carmen", Flora in "La Traviata", 2. Dame in der "Zauberflöte", Meg Page in "Falstaff" und Maddalena im "Rigoletto" zu erleben.

Ihr Repertoire umfasst ebenso Partien im Bereich der zeitgenössischen Musik. Sie war an mehreren Uraufführungen beteiligt, so als Mezzosopran in "Pax questuosa" von Udo Zimmermann, Frau in "Dmitri" von Luca Lombardi, Persephone in "Persephone oder der Ausgleich der Welten" von Günter Neubert (alles Oper Leipzig) und Aminta in "Sardakai" von Ernst Krenek mit dem RSO Berlin (CD-Produktion, Capriccio, Echo Klassik 2007).

 

Gastengagements führten sie an die Oper und das Schauspielhaus Leipzig, nach Lissabon, Neapel, Genua, Toulouse, Bremen und Chemnitz.

 

Sie arbeitete mit den Dirigenten Michail Jurowski, Jiri Kout, Asher Fisch, Gabor Ötvös, Emilio Pomarico, Gabriele Ferro, Jörg Krüger und den Regisseuren Andreas Homoki, Uwe Wand, Alfred Kirchner, Graham Vieck, Nicolas Joel, Klaus Michael Grüber und Federico Tiezzi zusammen.

 

Im Konzertbereich war sie Gast nationaler und internationaler Festivals.

Sie konzertierte unter anderem mit dem Gewandhausorchester Leipzig, dem RSO Berlin, dem Philharmonischen Staatsorchester Halle, der Klassischen Philharmonie Bonn und dem Neuen Bachischen Collegium Musicum.

 

Liederabende und Konzerte als Solistin des Leipziger Synagogalchores zeugen darüber hinaus von ihrer Vielseitigkeit.

 

Eine Reihe von Opernproduktionen wurde für Deutschlandradio („"Sardakai"“), den MDR („"Persephone"“), RAI 3 („"Elektra“", "Parsifal“") und das portugiesische Fernsehen ("„Rheingold“") produziert.

 

Cornelia Entling ist zudem seit 1997 als Lehrbeauftragte für Gesang im Kirchenmusikalischen Institut der Hochschule für Musik und Theater »Felix Mendelssohn Bartholdy« in Leipzig und seit 2002 im Institut für Schulmusik und Kirchenmusik der Hochschule für Musik "Franz Liszt" in Weimar tätig.

Kirchenmusikalisches Institut Gesang, klassisch (LA) +49 179 2272 980 cornelia.entling@hmt-leipzig.de

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