Studio Chemnitz - Schauspielhaus

Studioinszenierung 2009, 3. Studienjahr

Studio Chemnitz - Schauspielhaus Studioinszenierung 2009, 3. StudienjahrFotos: Dieter Wuschanski

Eine Inszenierung mit den Studentinnen und Studenten des Schauspielstudios Chemnitz

 

»Widerstand ist zwecklos«

Ein "Sächsisches Studentenprojekt"

Mit Texten von Studenten des Deutschen Literaturinstituts 
Leipzig

 

BESETZUNG

Paula Hans, Laura Hänsel, Franziska Wulf, Edgar Eckert, Michael Ruchter, Sebastian Tessenow

 

Regie: Jan Jochymski Bühne & Kostüme: Nele Wangorsch, Lisa Däßler, Cleo Niemeyer, Elisabeth Weiß

Premiere am 20.02.2009 Kleine Bühne - Schauspielhaus Chemnitz

 

Der Regisseur Jan Jochymski fragt in diesem Stück nach Formen von Widerstand junger Menschen in der Gegenwart. Ihn interessiert, in welcher Form und ob überhaupt Widerstand heute noch gefragt ist. Dabei geht es nicht nur um Reflexionen eines politischen Widerstandes, sondern auch um private und persönliche Momente bzw. Situationen jenseits öffentlicher oder offizieller Gefilde. Die textliche Grundlage bilden Texte der Studenten des Literaturinstitut Leipzig, die auch während der Stückentwicklung verändert umgeschrieben und zusammengefügt werden sollen. Das prozesshafte dieser Produktion fragte nach einem modularen Raum, der ein Gefühl vermittelt und je nach Entwicklungsstand der Texte der Inszenierung anzupassen war. (Programmheft Schauspiel Chemnitz)

 

Fotos

www.elisabethweiss.com

STUDIO LEIPZIG - CENTRALTHEATER

Studioinszenierung 2009, 3. Studienjahr

STUDIO LEIPZIG - CENTRALTHEATER Studioinszenierung 2009, 3. StudienjahrFoto: OH

Eine Inszenierung mit den Studentinnen und Studenten des Schauspielstudios Leipzig

 

EGO-SHOOTER: GENERATION PEER

nach Henrik Ibsen

 

VONTOBEL-PREIS der Familien-Vontobel-Stiftung Zürich beim Theatertreffen deutschsprachiger Schauspielstudierender 2009 in Zürich für eine herausragende Ensemble-Leistung und der

PREIS DER STUDIERENDEN, gestiftet von Prof. Regine Lutz 

 

BESETZUNG

Natalia Belitzki, Georg Boehm, Lisa Jopt, David Kosel, Lucas Prisor, Albrecht Schuch, David Simon, Johann David Talinski

 

Regie: Martina Eitner-Acheampong

 

Premiere am 26. März 2009 in der Skala des Centraltheaters

 

Prof. Dr. Vaclav Cejpek für die Jury:

»Die Inszenierung ist eine originelle Adaption des klassischen Stoffes von Henrik Ibsen; sie stellt dieses Thema als hochaktuell, zeitgenössisch und den jungen Menschen nahestehend dar. Die eindrucksvolle, dynamische und emp- findsame Ensemblearbeit der Studierenden prägte die ganze Aufführung zu einem bedeutungsreichen und homo- genen Bild der Welt. Das kontinuierliche Rollenüberge- ben ließ die Figuren sich immer wieder verwandeln, wobei jedoch ihre Identität und Integrität nicht zerstört wurden, sondern im Gegenteil bestätigt. Dieses Rollenübergeben wurde so zum semantischen Zeichen, das den Inhalt der Fi- guren stärkte und wesentlich bereicherte. Die präzisen und höchst wirksamen Einzelleistungen wurden durch das Ensemble-Denken aller Mitspielenden zum ausserordent- lichen Erlebnis gesteigert. Der Ensemblegedanke zeigt sich in dieser Aufführung als ein sehr natürliches und wirksames Ausdrucksmittel des modernen Theaters.«

 

Klaus Witzeling (Dokumentation Theatertreffen):

Das Ensemble wusste genau, wovon es erzählte, konnte sein eigenes Lebensgefühl, seine eigene Sprache einbringen, ohne platt oder angestrengt zu wirken. Der Einzelne erhielt beim fliegenden Rollenwechsel – die Jungen spielten die Mutter Aase mit einer großen, berührenden Selbstverständlichkeit – die Chance, sich zu profilieren und konnte sich in seiner Persönlichkeit präsentieren. Energie, Spielfluss und -freude rissen die Zuschauer-Kollegen widerstandslos mit. Ganz »Peer-plex« jubelten sie stürmisch und wählten die Aufführung für den Publikumspreis. Auch die Jury zeigte sich begeistert und vergab an die eingespielte, so authentisch bei sich agierende Spielergruppe den Vontobel-Preis für eine herausragende Ensemble-Leistung.

Foto: Bernd Uhlig
Foto: Bernd Uhlig
Foto: Rolf Arnold
Foto: Bernd Uhlig
Foto: Bernd Uhlig