STUDIO - STAATSSCHAUSPIEL DRESDEN

Studioinszenierung 2000, 3. Studienjahr

STUDIO - STAATSSCHAUSPIEL DRESDEN Studioinszenierung 2000, 3. Studienjahr

Eine Inszenierung mit den Studentinnen und Studenten des Schauspielstudios Dresden

 

»Sommernachtstraum«

William Shakespeare

 

Regie: Tobias Wellemeyer

 

mit: Josip Culjak, Utz Ebertz, Markus Friedmann, Sabine Gehre, Benjamin Grüter, Lilli Jung, Susanne Krassa, Kerstin Lange, Jörg Petzold

STUDIO - DEUTSCHES NATIONALTHEATER WEIMAR

Studioinszenierung 2000, 3. Studienjahr

STUDIO - DEUTSCHES NATIONALTHEATER WEIMAR Studioinszenierung 2000, 3. StudienjahrFoto: Bernd Uhlig

Eine Inszenierung mit den Studentinnen und Studenten des Schauspielstudios Weimar

 

"Räuber nach Schiller"

in einer Fassung von Annette Büschelberger 

 

SOLOPREISE für Michael Pyter für seine Rolle als Franz und Roman Weltzien für seine Rolle als Roller beim Theatertreffen Deutschsprachiger Schauspielstudierender 2000 an der HFF in Potsdam

 

Regie: Annette Büschelberger

 

mit: Sanam Afrashteh, Richard Barenberg, Stefan Fiedler, Juliane Grégori, Oliver Hildebrandt,  Vladimir Pavic, Thilo Schlüßler, Roman Weltzien, Ingrid Lang, Michael Pyter

 

Premiere am 09. Juni 2000 am Deutschen National Theater Weimar

 

Martin Linzer, Marilen Andrist (Dokumentation Theatertreffen)

Die Fassung der Weimarer Schauspielerin und Regisseurin fokussiert dabei auf ein zentrales Motiv der Nach-Wende-Gesellschaft, ohne freilich die Inszenierung aktuell zu veräußerlichen. Ihre Protagonisten, ob sie Karl oder Franz Moor heißen oder Amalia von Edelreich, haben ihre (und Schillers) Ideale von Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit ersetzt durch schrankenlosen Egoismus, auch innerhalb der libertinistischen Gruppe der Räuber geht es vornehmlich um die Durchsetzung persönlicher Interessen, um Macht oder um Rache für erlittene Verletzungen. Besetzungs-Tricks - Spiegelberg als militante Feministin, Schweizer als eine Art Lager-Hure - geben den gruppeninternen Konflikten eine zusätzliche erotische Spannung. ...

 

In der für das Theatertreffen gekürzten Fassung war das Grundkonzept nur zu erahnen, doch gab es immer wieder spannungsvolle Momente durch engagiertes Gruppen-Spiel und überzeugende individuelle Leistungen (zwei SOLOPREISE), die auch konzeptionell Akzente setzten.