Prof. Susanne Scholz

Susanne Scholz (*Graz/Österreich 1969) hat sich nach Studien an den Hochschulen für Musik in Graz und Wien auf das Spiel der Barockgeige und der damit verbundenen Aufführungspraxis spezialisiert. Durch intensive Studien und die Konzerttätigkeit mit zahlreichen Gruppierungen in und aus ganz Europa sowie durch die Zusammenarbeit mit vielen hervorragenden Persönlichkeiten der Alten Musik Szene wie z.B. William Christie, Sigiswald und Wieland Kuijken, Alan Curtis, Enrico Gatti, Rene Clemencic, Joshua Rifkin und Ryo Terakado sammelte sie eine umfassende Erfahrung, die sie durch das Studium bei Sigiswald Kuijken in Den Haag vervollständigte.

 

Nach jahrelanger Lehrtätigkeit an der Abteilung Alte Musik am Konservatorium der Stadt Wien wurde sie 1999 als Professorin für Barockvioline und Kammermusik an die Hochschule für Musik und Theater Leipzig "Felix Mendelssohn Bartholdy" berufen, wo sie bereits zahlreiche Kammermusik- und Orchesterprojekte wie auch Opernproduktionen in Zusammenarbeit mit dem Leipziger Bachfest geleitet hat. Überdies hat Susanne Scholz über fünf Jahre Gastkurse für Barockvioline und Barockorchester an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Graz abgehalten, die in großen Produktionen von Opern von J.J.Fux, A.Draghi u.a. ihren Abschluß fanden. Sommerkurse wie die Tage der Alten Musik in Pöllau/Österreich komplettieren ihre reiche pädagogische Arbeit.

Künstlerisch betätigt sich Susanne Scholz als Solistin und Konzertmeisterin in großen Ensembles wie "„Les Arts Florissants"“, "„La Petite Bande"“ und mehreren kleineren Formationen wie z.B. der „"Compagnia de Musici"“, mit der sie zuletzt Konzerte von Carlo Tessarini eingespielt hat.

Über 50 weitere CD- und Rundfunkproduktionen als Kammermusikerin und Solistin runden ihre künstlerische Tätigkeit ab.

Sowohl im pädagogischen wie auch im künstlerischen Bereich legt Susanne Scholz besonderes Augenmerk auf jene Feinheiten in der Musik, die ich nur durch intensives Studium der Quellen und der besonderen historischen Instrumentaltechnik zu erkennen geben: "„Erst eine so geschulte Musikalität und Intuition kann alle Dimensionen der Musik vergangener Epochen hörbar machen und ihr zu dem ihr gebührenden Applaus verhelfen".“

 

Susanne Scholz spielt Violinen von Capolino di Salo (Brescia, 1620), Federico Lowenberger (Genua 2003 nach A. Stradivari) und von Johannes Jais (Bozen 1781) und Bögen von Hans Salger (Bremen), Antonino Airenti (Genua).

Fachrichtung Alte Musik Barockvioline, Barockviola, Kammermusik, Barockorchester, Fachmethodik www.susanne.scholz.com susanne.scholz@hmt-leipzig.de