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Kultursalon des Zentrums für Gegenwartsmusik 2022

Zurück zur Natur 2.0 – Musik im Anthropozän

26.11.2022
HMT, Grassistraße 8, Probesaal 304

 

mehr/weniger
Leitung:  Prof. Dr. Phil. Constanze Rora, Prof. Dr. Phil. Gesine Schröder, Prof. Dr. Phil. Martina Sichardt
 
Der diesjährige Kultursalon befasst sich mit Bezugnahmen musikalischer Kompositionen auf die Klimakrise. Musikalische Positionierungen finden sich in Kompositionen, die Klänge aus der Natur als musikalisches Material einbeziehen oder anhand von Nachahmung und Transformation unser Verhältnis zur Natur reflektieren. Neben Vorträgen wird auch ein Workshop für Studierende aller Fachrichtungen angeboten, der Gelegenheit gibt, mit elektroakustischen Möglichkeiten in diesem  Bereich zu experimentieren.  

Kultursalon des Zentrums für Gegenwartsmusik 2021

Musikalische Improvisation zwischen Gebundenheit und Freiheit

Freitag, 19.11.2021 – Sonntag, 21.11.2021, Grassistraße 8
„Musikalischer Kultursalon“ des Zentrums für Gegenwartsmusik (ZfGM) der HMT Leipzig
Leitung: Prof. Dr. Fabien Lévy und Prof. Dr. Constanze Rora
Projekt der Fachrichtung Komposition/Tonsatz
 
Ein zweitägiges Symposium am Samstag und Sonntag (20./21.11.) sowie ein Symposiumskonzert am Freitag (19.11.) befassen sich mit dem Thema „Musikalische Improvisation zwischen Gebundenheit und Freiheit“.
 
***
 
Freitag, 19.11.2021, 19.30 Uhr, Grassistr. 8, Großer Saal
Kultursalon Symposiumskonzert (Reihe „Musik & Gegenwart)
 
Im Symposiumskonzert werden verschiedene Bereiche der Improvisation, wie sie an der HMT Leipzig gelehrt werden, aufeinandertreffen.
Leitung: Tilo Augsten, Prof. Thomas Lennartz, Prof. Annette Storr, Prof. Eric Schaefer, Prof. Michael Wollny

 

Mitwirkende der Klassen Improvisation, Jazz, Orgel
Special guest: Gebhard Ullmann (Berlin)

 

Eintritt frei, aber 2G-Regel!
 
 
 
Samstag, 20.11.2020, 9.30-18.00 Uhr,
Sonntag, 21.11.2020, 10.00-14.00 Uhr, Grassistraße 8, Probesaal (Raum 304)
Symposium 
Musikalische Improvisation zwischen Gebundenheit und Freiheit 
 
Improvisation ist ein schillernder Begriff, der nicht nur in der Musik zuhause, sondern auch bezogen auf Alltagssituationen im Gebrauch ist. Hier wie dort bezeichnet er eine Verhaltensweise, die weniger einem vorab gefassten Plan als den Eingebungen des Moments folgt. In der westlichen, von Schriftlichkeit geprägten „klassischen“ Musikkultur stellt die Improvisation im Konzert ein Randphänomen dar. Ihren anerkannten (westlichen) Ort hat dagegen Improvisation im Jazz, in jazznahen und transkulturellen Idiomen sowie auch in der Kirchenmusik.
Beim genaueren Hinsehen erweist sich aber die Gegenüberstellung von werkbezogenen Aufführungen und Improvisation als ungenau. Nicht nur, dass im Zuge des Interesses an historischer Aufführungspraxis explizite Improvisationspraktiken wiederentdeckt werden, auch öffnen die Unbestimmtheiten von Partituren den Interpretinnen und Interpreten Raum für (implizite) Improvisationen. Zu dieser Verbindung zwischen Interpretation und Improvisation kommen Impulse aus der zeitgenössischen Musik seit 1950 hinzu, in Kompositionen Raum für Improvisation oder andere Formen der Indetermination zu geben. So wie es auf Seiten von Komposition bzw. Interpretation improvisatorische Öffnungen gibt, lässt sich umgekehrt, bezogen auf Improvisationspraktiken, ein unterschiedliches Maß idiomatischer Gebundenheit beobachten. Es scheint somit sinnvoll, Gebundenheit und Freiheit als zwei Pole aufzufassen, zwischen denen sich das Musikmachen bewegt. 
Das zweitägige Symposium widmet sich Beispielen musikalischer Improvisationspraktiken, die in öffentlichen Unterrichten, Vorträgen und Diskussionen zugänglich gemacht und auf ihre Vorgaben und Voraussetzungen hin befragt werden. 
 
Samstag, 20.11.2021

* 9:30-10:30   
Workshop mit Studierenden und für Publikum
Free Improv / Freie Improvisation (Moments / Structures / Chords)
Gebhard Ullmann (Berlin)

* 10:45-11:45  
Workshop mit Studierenden und für Publikum
Improvisierte Tanzmusik um 1600 
Martin Erhardt (Halle/Leipzig/Weimar)

* 12:00-13:00  
Vortrag und Demonstration für Publikum
Improvisation, Musik und Tanz 
Prof. Dr. Peter Jarchow (Berlin) + Tänzerin Prof. Ingrid Borchardt (Dresden)

-- Pause --

* 14:30-15:30   
Workshop mit Studierenden (Schulmusik u.a.) und für Publikum
Konkurrenzen - Störungen - Stille: Prozesse und Ökonomien in der Improvisation experimenteller Musik
Prof. Dr. Ariane Jeßulat (Berlin)
 
* 15:45-16:45    
Workshop mit dem Publikum
Lecture-Demonstration klassische indische Musik
Markus Schmidt (Gießen)     
 
* 17:00-18:30    
Wie wird Improvisation gelehrt?
Podiumsgespräch: Tilo Augsten, Martin Erhardt, Prof. Dr. Peter Jarchow, Prof. Dr. Ariane Jeßulat, Prof. Thomas Lennartz, Markus Schmidt, Prof. Eric Schaefer, Prof. Michael Wollny


Sonntag, 21.11.2021

* 10:00-10:45     
Ungebundenheit im Komponieren der jüngsten Zeit -
zum Verhältnis von Komposition und Improvisation

Prof. Dr. Ulrich Mosch (Genf)
 
* 10:45-11:30     
Verschränkungen von Improvisation und Liveness: 
Live-Coding als improvisatorische Aufführungspraxis
Hanna Hammerich (Leipzig)
 
* 11:45-12:30     
Performing Improvisation in contemporary Chinese music: Contexts, Challenges and Strategies
PhD John Lam Chun-fai (Hongkong/Leipzig)
                       
-- Pause --
 
* 14:00-14:45     
Informelle Musik mittels Soloimprovisation: Adorno, Dell & Dixon
Jonathan Delazer (Leipzig)
 
* 14:45-15:30     
Suchen, finden, spielen: Perspektiven auf musikalische Kreativität und Improvisation
Prof. Dr. Kai Lothwesen (Trossingen)
 
* 15:45-16:30     
Turing, Cleese und Mozart. Eine Improvisation
Podiumsgespräch: Prof. Michael Wollny und Prof. Dr. Kai Lothwesen