Carl Reinecke in »Spemanns Goldenem Buch der Musik«

Vorstellung der Ergebnisse des Forschungsprojekts der Masterstudierenden
Montag, 16. Juni 2014, 11:00–12:00 Uhr

»In einem handlichen und höchst wohlfeilen Werk Alles zu sammeln, was Jedermann, welcher der holden Musica huldigt, wissen sollte – und was Niemand Alles weiß – dieser Gedanke fand bei allen Mitarbeitern eine so freundliche Aufnahme, daß der Herausgeber ein Buch darbieten kann, welches wohl weitgehende Ansprüche befriedigen wird.« – Das war das Ziel von Spemanns Goldenem Buch der Musik, laut Untertitel einer Hauskunde für Jedermann. Illustre Autoren und Herausgeber waren verpflichtet worden, um 1900 im Verlag von W. Spemann diesen Abriss über das zusammenzustellen, was im Wilhelminischen Deutschland als musikalische Allgemeinbildung verstanden wurde. Das umfasst neben Instrumentenkunde, Musiktheorie und Musikgeschichte auch einen Abriss des Repertoires. In kurzen Einzelanalysen stellte Carl Reinecke seine Auswahl der »wichtigsten« symphonischen Werke aller Zeiten vor.

Heute geben diese Texte Einblicke in die Gestalt des musikalischen Kanons der Jahre um 1900 ebenso wie in Methoden der Werkanalyse jener Zeit. Die Masterstudierenden des zweiten Semesters – Felicitas Förster, Judith Schor, Christine Vogel und Huiwan Xu – haben sich mit diesem Dokument auseinandergesetzt und stellten in Vorträgen und Postern ihre Ergebnisse zur Diskussion.
 

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