Herzlich willkommen bei
mentoring Arts!

Beschreibung

mArts ist ein im Rahmen der Studienerfolgsstrategie der HMT Leipzig stattfindendes und vom Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus (SMWK) finanziertes Mentoring-Programm. Angesichts der sich massiv verändernden Berufsbedingungen und der wachsenden Berufsunsicherheit im Kunst- und Kulturbereich, ist es notwendig, Studierende rechtzeitig für diese Entwicklungen zu sensibilisieren, zu stärken und damit auf Berufsrealitäten vorzubereiten. Zusammenfassend kann dies mit dem Begriff der Employability ausgedrückt werden.

Mit mArts bietet die HMT Leipzig Studierenden die Möglichkeit, individuelle und konkrete berufs- und zukunftsvorbereitende Maßnahmen zu nutzen und dabei eine professionelle Orientierung auszugestalten.

Im Tandem mit einer Mentorin oder einem Mentor und einem speziell für die Belange der Studierenden ausgerichtetes Workshop- und Veranstaltungsprogramm werden den teilnehmenden Studierenden Kompetenzen vermittelt, mit denen sie nicht nur ihr Studium zielgerichtet absolvieren können, sondern sie entwickeln dadurch Fähigkeiten und ein Bewusstsein, um sowohl als Künstler_in wie auch als Dienstleister_in adäquat auftreten zu können und (wirtschaftliche) Wertschätzung zu erfahren. 

Mentoring

Zusätzlich zu den künstlerischen, wissenschaftlichen und theoretischen Lehrinhalten schafft die HMT Leipzig mit mArts ein ganzheitliches Angebot für Studierende, ohne die Kompetenzen der Lehrenden oder das Curriculum zu tangieren. Das Programm geht sowohl auf die Stärkung der Persönlichkeitsentwicklung als auch auf die Vermittlung grundlegender nicht-künstlerischer Inhalte durch hochschulexterne Expertinnen und Experten ein und greift zudem den berufsfördernden Netzwerkgedanken auf. Ergänzend zur künstlerischen Ausbildung werden somit sehr gute Voraussetzungen für einen erfolgreichen Berufseinstieg geschaffen.

 

Die Idee des Mentoring geht zurück auf Homers Odyssee. Als Odysseus auf Reisen ging, bat er seinen Freund, Mentor, über sein Hab und Gut zu wachen und seinen Sohn Telemachos auf die Rolle des künftigen Königs vorzubereiten. Im antiken Verständnis ist Mentor ein väterlicher Freund, Wegweiser und Identitätsstifter. Im 17. Jahrhundert gilt die Mentor-Rolle als idealtypisch für einen Pädagogen. Das Mentoring-Konzept unterliegt dem Wandel der Zeit. Seit den 1980er Jahren sind es gleichwohl Frauen und Männer, die das moderne Bild von Mentoring prägen: Die Mentorin oder der Mentor fördert bestenfalls das berufliche und persönliche Vorankommen ihrer oder seiner Schützlinge, ebnet ihnen Wege und öffnet Türen. Als formalisiertes Mentoring-Programm versteht sich mArts als immaterielle Fördermaßnahme.

Dauer | Umfang

mArts an der HMT Leipzig startete zum 01.08.2017. Die erste Förderperiode endete zum 31.12.2020. mArts befindet sich aktuell in der zweiten Förderperiode, die bis Ende 2024 vom Ministerium zugesichert wurde. Jeder Durchgang beginnt zum Wintersemester und endet nach dem Sommersemester. Neben dem individuellen Mentoring nehmen Mentees an einem umfangreichen Workshop-Programm teil, das sich mit berufsvorbereitenden Themen beschäftigt. Für die Stärkung der Vernetzungskompetenz, versteht sich mArts als Plattform für den interdisziplinären Austausch, weshalb Mentees zusätzlich an Netzwerktreffen partizipieren. Teilnehmende Studierende benötigen deshalb entsprechende Zeitfenster, um Nutzen und Effekte des Programms voll ausschöpfen zu können.

Evaluation

Nutzen und Effekte des Mentoring

Das mArts-Programm wird laufend evaluiert. Hierfür nehmen Mentees zu Beginn und am Ende des Durchgangs an einer online Befragung teil. Mentorinnen und Mentoren werden ein Mal befragt. Auf der qualitativen Ebene finden Reflexionsgespräche statt. Die Förderung der Employability durch Mentoring setzt sowohl auf der Persönlichkeitsebene als auch in der beruflichen Orientierung an. Die Auswertung der ersten drei mArts-Durchgänge (erste Förderperiode 2017-2020) ergab – hier sehr knapp – zusammengefasst folgende Ergebnisse:

 

Verifizierung der zwei Hauptthesen: Erstens Mentoring stärkt die Employability der Mentees, wodurch zweitens die Ausbildungsqualität der Hochschule gesteigert wird.

  • Selbstwert und Selbstbewusstsein der Mentees steigt.
  • Zukunftsangst der Mentees sinkt.
  • Proaktivität wird gesteigert.
  • Eine größere Resilienz im Sinne der psychischen Widerstandskraft wird erzielt.
  • Berufliche Zukunftsgestaltung erfolgt realistischer und konkreter.
  • Informiertheit der Mentees steigt (Wissenszuwachs).
  • Mentees können sich besser organisieren.
  • Das Netzwerken fällt leichter.
  • Wirtschaftliche Belange sowie die Herausforderungen der Branche bzw. des Arbeitsmarktes werden besser wahrgenommen.
  • Mentees sind vertrauter mit den Bedingungen der Freiberuflichkeit.
  • Es wird ein wichtiger Realitätsabgleich mit der beruflichen Praxis hergestellt und berufliche Perspektiven erweitert (auch i.S.v. Portfoliokarrieren).
  • mArts fördert das wirtschaftliche Denken, indem die Mentees frühzeitig den Wert der eigenen künstlerischen Leistung erkennen, einschätzen und vor allem einfordern lernen.
  • Positive Veränderungen im Mindset der Mentees findet statt.

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