FOTO: Jörg Singer
Weitere Orgelpreise
Beim 1. Internationalen Orgelwettbewerb „Carlo Hommel“, der vom 7. bis zum 11. September 2026 an verschiedenen historischen Orgeln Luxemburgs durchgeführt wurde, erhielten zwei Studierende des Kirchenmusikalischen Instituts Preise.
Julien Landers (Orgel, Klasse Prof. Dr. Martin Schmeding/Daniel Beilschmidt) wurde mit dem 1. Preis in Höhe von 5000 Euro und mit dem Publikumspreis ausgezeichnet.
Christoph Preiß (Meisterklasse Orgel, Prof. Dr. Martin Schmeding/Nicolas Berndt) erhielt den mit 3000 Euro dotierten 2. Preis.
Der Wettbewerb wurde erstmals zum Gedenken an den ehemaligen Luxemburger Kathedralorganisten Carlo Hommel (1953-2006) veranstaltet.
Alena Hartmann (Kirchenmusik, Klasse Prof. Dr. Martin Schmeding/Nicolas Berndt) erspielte sich beim 7. Internationalen Orgelwettbewerb „Feliks Nowowiejski“ Poznan/Polen den 2. Preis.
Der Wettbewerb, der ebenfalls vom 7. bis zum 11. September 2026 stattfand, wird regelmäßig in Gedenken an den bedeutenden polnischen Komponisten durchgeführt und endete nach mehreren Vorauswahlrunden mit einem stilistisch breit angelegten Programm mit einem jeweils 45-minütigen Recital der Finalteilnehmenden an der historischen Ladegast-Orgel der Pfarrkirche Poznan.
Sunkyung Noh (Absolventin Meisterklasse Orgel bei Prof. Dr. Martin Schmeding) wurde beim 3. Boston Bach International Organ Competition mit dem mit 7000 Dollar dotierten 2. Preis ausgezeichnet. Auf vier unterschiedlichen Stilkopien barocker Orgeln in Boston und Umgebung musste ein umfangreiches Repertoire von Werken rund um Johann Sebastian Bach vor einer internationalen Jury präsentiert werden.
Dieser Wettbewerb, der vom 6. bis zum 13. September 2026 veranstaltet wurde, ist das US-amerikanische Gegenstück zum Leipziger Bachwettbewerb im Fach Orgel.