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Julia Rinderle
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Julia Rinderle – Pianistin und Klavierpädagogin
Die Pianistin Julia Rinderle zählt zu den vielseitigen Künstlerinnen ihrer Generation. Sie ist international konzertierend tätig, als Solistin wie auch als Kammermusikerin, und verbindet eine ausgeprägte stilistische Bandbreite mit dramaturgisch durchdachten Programmen und einer starken Bühnenpräsenz.
Sie konzertierte bereits früh als Solistin mit Orchestern wie der Polnischen Kammerphilharmonie Sopot und trat u. a. im Musikverein Wien, im Herkulessaal der Münchner Residenz, im Tivoli Konzertsaal Kopenhagen, im Austrian Cultural Forum New York, beim der Styriarte in Graz, beim Grafenegg Festival, bei den Köthener Bachfesttagen, beim Palermo Classica Festival sowie auf Tourneen in China und den USA (u. a. Pianofest in the Hamptons) auf.
Julia Rinderle ist mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Kulturförderpreis der Rupert-Gabler-Stiftung, der „Silver Medal“ beim 5th International Music Competition in Manhattan, dem 1. Preis beim II. Internationalen Jugend Pianisten Wettbewerb Troisdorf, dem 1. Preis mit Höchstpunktzahl beim Internationalen Klavierwettbewerb „Lia Tortora“ in Italien und dem 1. Preis und Publikumspreis beim 16. Internationalen Louis-Spohr-Wettbewerb in Kassel. Sie erhielt das „Deutschlandstipendium“, das Stipendium „Musik braucht Freunde“ und war mehrfach Stipendiatin des Deutschen Musikrats („Neustart Kultur“)“.
Sie erhielt außerdem den Musikförderpreis des Bezirks Schwaben 2024 sowie den Kulturpreis der Stadt Memmingen 2023.
Neben ihrer Konzerttätigkeit unterrichtet sie seit 2020 als Lehrbeauftragte für Klavier und Korrepetition an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig und war zuvor an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover als Dozentin tätig.
Ihre Ausbildung absolvierte sie an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover, an der Universität Mozarteum Salzburg sowie im Rahmen eines ERASMUS-Studiums an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.
Ein besonderes Anliegen ist ihr die Aufführung und Wiederentdeckung von unbekannteren Werken, insbesondere von Komponistinnen – historisch wie zeitgenössisch. Dies spiegelt sich auch in ihrer Diskografie wider:
Im Juni 2025 erschien bei CAvI Music (Deutsche Grammophon Vertrieb) die CD „GRANDES DAMES“ mit Werken von Komponistinnen, eingespielt gemeinsam mit der Cellistin Marilies Guschlbauer. Weitere CD-Veröffentlichungen umfassen u. a. die für den OPUS KLASSIK 2020 nominierte Einspielung „Schubertiade on Piano“ (ARS Produktion) sowie eine Weltersteinspielung der „Geisterszenen“ von Anselm Hüttenbrenner (HELBLING/NAXOS).
Julia Rinderle moderiert ihre Konzerte gerne selbst und ist offen für innovative Konzertformate sowie interdisziplinäre Projekte (Literatur, Schauspiel, Bildende Kunst). Ein weiteres Anliegen ist ihr die Musikvermittlung an ein junges Publikum; regelmäßig gastiert sie in Schulen und Bildungsprojekten wie „Rhapsody in School“.
Von 2016-2026 war sie zudem künstlerische Leiterin des von ihr gegründeten Klavierfestivals „Klangperspektiven Allgäu e. V.“.