April 2019

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Crowdfunding

Projekt "Obsessionen"

Crowdfunding Projekt Foto: Michael Andres

Studierende der HMT Leipzig bitten um Unterstützung für die Umsetzung

eines spannenden Projekts im Rahmen des Wave Gotik Treffens

 

Im Rahmen des mentoringArts-Programms an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig ist ein interdisziplinäres, studentisches Projekt entstanden, das zum diesjährigen Wave Gotik Treffen am 10. Juni 2019 in der Alten Handelsbörse uraufgeführt werden soll. Für die Umsetzung fehlen allerdings noch die entscheidenden Mittel, die über Crowdfunding generiert werden sollen.

 

Mit dem Projekt, das den Titel „Obsessionen“ trägt, soll das Spannungsfeld zwischen Begeisterung und Besessenheit erforscht werden und das Publikum an die Ränder der Gefühlswelten Liebe, Macht und Wahnsinn eintauchen. Mit Werken von Ethel Smyth, Béla Bartók, Kurt Weill, Radiohead, Sarah Vaughan und vielen anderen wird ein betörend-verstörendes Netz aus Musik, Lyrik und Performance neuinterpretiert und präsentiert.

 

Die Studierenden initiieren und verantworten das Projekt selbst, jedoch werden sie zum einen von erfahrenen Mentoren und Expertinnen aus Bereichen des Projektmanagements, des Films, der Regie und natürlich der Musik, zum anderen von den Koordinatorinnen des mentoringArts-Programms der HMT Leipzig begleitet.

 

Bei „Obsessionen“ geht es nicht allein um die Darbietung eines spannenden künstlerischen Programms. Von der Idee bis zur organisatorischen Umsetzung versteht sich das Projekt als Praktikum, in dem berufserfahrene und berufsunerfahrene Personen gemeinsam voneinander lernen. Der Nachwuchs nutzt diesen geschützten Raum, sich in fachübergreifende und bisher unbekannte Arbeitsfelder einzuarbeiten. Durch dieses kontext-reiche Lernen erfahren die Studierenden, sich auf Möglichkeiten einzustellen, perspektivisch und nachhaltig eine berufliche Existenz aufzubauen. Im Rahmen des Projekts werden wertvolle Erfahrungen gesammelt, die partizipativ an nachfolgende Jahrgänge des Mentoring-Programms weitergereicht werden sollen. Nicht zuletzt wird der solidarische Gedanke in einer Berufsgruppe gefördert, die sich einem besonders hart umkämpften Markt ausgesetzt sieht.

 

Bisher reichen die eingeworbenen Fördermittel nicht aus, um alle Kosten zu decken. Deshalb entstand in kurzer Zeit ein Crowdfunding-Film, mit dem die nötige Unterstützung erzielt werden soll. 

Zum Crowdfunding

 

 

Wenn Sie mehr Informationen benötigen, wenden Sie sich bitte an:

 

Hochschule für Musik und Theater

„Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig

Carmen Maria Thiel und Nina Stoffers

Grassistraße 8 | 04107 Leipzig | Zimmer 107 und 008b

0341 2144-628 sowie -658

mentoring@hmt-leipzig.de

www.hmt-leipzig.de/marts

 

Studioproduktion:

Christoph Willibald Gluck: Orfeo ed Euridice

Studioproduktion: Christoph Willibald Gluck: Orfeo ed EuridiceFoto: Siegfried Duryn

Freitag, 5.4.2019, 19.30 Uhr

Samstag, 6.4.2019, 15 Uhr

Sonntag, 7.4.2019, 15 Uhr

Montag, 8.4.2019, 19.30 Uhr, Dittrichring 21, Blackbox (-1.33)

 

Musikalische Leitung: Ulrich Pakusch

Regie/Bühne: Michael Höppner (Berlin)

Projekt der Fachrichtung Gesang/Musiktheater

 

Bei dieser 3. Studioproduktion widmen sich die Gesangsstudierenden der Oper „Orfeo ed Euridice“ des berühmten Opernkomponisten Christoph Willibald Gluck (1714-1787) nach einem Libretto von Ranieri de Calzabigi in einer Studiofassung der HMT Leipzig.

Wir wissen viel über Orpheus: über seine Liebe, seinen Verlust, seine Trauer, seine Klage, seine übermenschliche Unternehmung, sein Scheitern, sein Ende. Aber was wissen wir von Eurydike?

„Er wird diese Sehnsuchtsbesetzung  von mir, seinem Objekt, in allen Situationen immer wieder als Bindung an mich, sein Objekt, erkennen, wo er doch lernen sollte, die Bindung an mich, sein Objekt,  jetzt endlich und endgültig zu lösen“, heißt es in Elfriede Jelineks Eurydike-Monolog „Schatten“. „Er wird es nicht schaffen, mich sein zu lassen. Er wird mich in mein Sein wieder hineinstopfen wollen. Er wird mich nicht gehen lassen.“

 

Im Rahmen einer feministisch-künstlerischen Protestaktion in der Regie von Michael Höppner (Berlin) wird Glucks Hochzeitsoper zum Lehrstück über Geschlechterverhältnisse, die Grenzen von Politik und Kunst sowie die Schwierigkeit, Widerstand zu leisten ... 

Grundlage ist die Parma-Fassung Glucks für drei Soprane von 1769. Als Sopranistinnen sind die HMT-Gesangsstudierenden Viktorija Narvidaite, Soo Jung Lee und Ayda Lisa Agwa zu hören.

 

weitere Mitwirkende:

 

Sophia Greiwe, Sebastian Seibert, Simeon Nachtsheim (Chor)

 

Musikalische Leitung, Arrangements: Ulrich Pakusch, Davide Guarneri

Regie, Bühne, Arrangement, Texte: Michael Höppner

Kostüm und Maskenbau: Jule Saworski

Leitung der musikalischen Einstudierung: Helmut Kukuk

Musikalische Einstudierung/Klavier: Helmut Kukuk, Ulrich Pakusch, Michelle Bernard

Sprachcoaching: Elisabeth Sasso-Fruth

 

Gesamtleitung Opernschule: Prof. Matthias Oldag

Inspizienz: Christian Beyer

Beleuchtung: Holm Querner

Technische Leitung: Roland Bier

 

 

Karten zu 7,50 €, ermäßigt 5,50 €, HMT-Studierende 2,50 € unter Tel. 0341/2144-615 (Mo-Fr 13-15 Uhr)

Achtung: begrenzte Platzkapazität!

"Love, Drugs and Menuett – oder:
Wie erziehe ich meine Eltern"

Samstag, 6.4.2019, 19.30 Uhr,
Grassistr. 8, Großer Saal

Love, Drugs and Menuett – oder:Wie erziehe ich meine Eltern Samstag, 6.4.2019, 19.30 Uhr, Grassistr. 8, Großer SaalFoto: Siegfried Duryn

Bühnenprojekt der Fachrichtung Alte Musik

 

Programm: 

Drei Kaffeekantaten von:

Sigismund Buchberger (um 1700-1762/63)

„Cantata vom Coffe“

Johann Sebastian Bach (1685-1750):

„Schweigt stille, plaudert nicht“ / Kaffeekantate (BWV 211) 

Anonym (Mitte 1700)

„Ey, wie schmeckt der Coffe süße“

 

sowie weitere Werke von

G. Ph. Telemann, J. S. Bach, Fr.  Geminiani , J. J. Quantz

 

Gesangssolisten und Instrumentalensemble der Fachrichtung Alte Musik 

Musikalische Leitung und Idee: Stephan Rath

Regie und Ausstattung: Niels Badenhop 

Choreographie: Mareike Greb

 

Barockes Musiktheater um die Emanzipation der Frau und die Rebellion der Kinder gegenüber den antiquierten Vorstellungen der Eltern.

Musikalisches Kernstück sind die 3 Kaffeekantaten von J. S. Bach, S. Buchberger und Anonymus, alle drei basierend auf dem bekannten Libretto Picanders.

Szenische Grundidee bildet eine Schauspieltruppe (Sänger, Tänzer, Instrumentalisten), die diese drei Kantaten von der Auflehnung der Tochter „Liesgen“ gegenüber ihrem Vater „Schlendrian“ auf unterschiedliche Weise inszeniert: einmal als „Commedia dell'arte“-Stehgreifparodie (Buchberger), als eine der hochbarocken Theatergestik verpflichte Aufführung (Bach) und als galant-veristisches Stück (Anonym). Die Rahmenhandlung um diese Schauspieltruppe mit ihren drei Kaffeekantaten wird durch kommentierende Tänze, Vokal- und Instrumentalmusik von Telemann, J. S. Bach, Quantz, Geminiani gestaltet.

 

Karten zu 10 €, ermäßigt 7 €, HMT-Studierende 2,50 € unter Tel. 0341/2144-615 (Mo-Fr 13-15 Uhr)

 

***

Quelle des Bildmotivs:

Duncan, Daniel:

Von dem Mißbrauch Heißer und hitziger Speisen und Geträncke, Sonderlich aber des Caffes, Schokolade und Thees. Leipzig 1707

Interdisziplinäre Tagung

Freitag, 26.4./Samstag, 27.4.2019

Interdisziplinäre Tagung Freitag, 26.4./Samstag, 27.4.2019

OFFENHEIT ALS PROGRAMM. GRÜNDE UND ABGRÜNDE

 

Eine interdisziplinäre Tagung der Hochschule für Musik und Theater Leipzig "Felix Mendelssohn Bartholdy", des Deutschen Literaturinstituts Leipzig, der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig, des Centre of Competence for Theatre, der Stadt Leipzig und der Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen

 

"Hauptsache offen!" ist eines der maßgeblichen Schlagwörter der Gegenwartskunst. Gemeint ist eine besondere Öffnung zum Betrachter und zu außerkünstlerischen Bereichen - beispielsweise Politik und Wissenschaft - sowie Forderungen nach Prozesshaftigkeit, Form- und Absichtslosigkeit. Auffallend ist die Parallele zur ökonomischen und gesellschaftlichen Forderung nach Flexibilität, nach einem Offenhalten von Entscheidungen, Handlungen und Beziehungen. Die zeitgenössische Offenheitsästhetik in Kunst und Gesellschaft steht in Tradition avantgardistischer Öffnungen und läuft zugleich Gefahr, zur Offenheitsideologie zu werden. Dieses Phänomen kritisch zu beleuchten, ist Zielsetzung der Tagung. Dies geht nicht ohne die Stimmen aus diversen Künsten - aus Bildender Kunst, Musik, Literatur, Theater - und einen Fokus auf die Wechselverhältnisse von Kunst und Gesellschaft.

 

PROGRAMM:

 

FREITAG, 26. APRIL 2019, UNIVERSITÄTSBIBLIOTHEK LEIPZIG, BEETHOVENSTR.6, VORTRAGSSAAL, EG

 

11 bis 13.15 Uhr

Christoph Türcke, Gesa Foken: Grußworte

Gesa Foken: Arretierte Skizzenhaftigkeit in Kunst und Gesellschaft

Christina Natlacen: Der Künstler als Repräsentant medialer und

individueller Offenheitsdiskurse. Zu den Tagebuchfilmen von Jan Peters

 

14.30 bis 16.30 Uhr

Monika Mühlpfordt: Geselligkeit in Anonymität. Künstlerische Offenheit im

Verhältnis zu bürgerlicher Öffentlichkeit

Susan Winter: Die vorgebliche Offenheit ›politischer Kunst‹ am Beispiel

des Zentrums für politische Schönheit

 

17 bis 19 Uhr

Marthe Krüger: Das Ende der Kunst als Fassungslosigkeit der Kunstkritik

Maria L. Felixmüller: Das Nachleben der Kunstgeschichte in Internetmemen

 

- ab 19 Uhr -

 

Abendausklang im DEUTSCHEN LITERATURINSTITUT LEIPZIG, WÄCHTERSTR. 34, FOYER

 

 

SAMSTAG, 27. APRIL 2019, HOCHSCHULE FÜR MUSIK UND THEATER LEIPZIG "FELIX MENDELSSOHN BARTHOLDY",GRASSISTR. 8, PROBESAAL

 

9.30 bis 11.30 Uhr

Claus-Steffen Mahnkopf: Grußwort

Mario C. Schmidt: Die Kategorie des Werkes in der neuen Musik. Über Desintegrationstendenzen in der Moderne

Martin Mettin: Offenheit oder Beliebigkeit? Überlegungen zur praktischen Auflösung des Werkbegriffs in der Gegenwartsmusik

 

11.50 bis 13.50 Uhr

Sascha Macht: "Dies war der Tag, als die Tiere nach Warburgh kamen, die Insekten, die Spinnen, die Krebse". Einblicke in Material und Schreibweise eines in Arbeit befindlichen Romanprojekts

Dagmara Kraus-Cavaillès: Der Satz vom Abgrund: Alejandra Pizarniks Sprung ins Offene

 

15 bis 17 Uhr

Antje Mettin: Auflösung tradierter Formen und Erfahrungsverlust in der Moderne. Bemerkungen über die Geschichte von Schauspiel und Literatur

Sebastian Tränkle: Das offene Spiel. Zur ästhetischen Kritik des Gegenwartstheaters

 

17.20 bis 19 Uhr

Podiumsdiskussion mit Claus-Steffen Mahnkopf, Josef Haslinger, Micha Braun, Steven Black:

Nur eine künstlerische Mode? Zeitgenössische Offenheitsästhetik, Kunst und Gesellschaft

 

Der Eintritt ist frei.

 

Zur Unterstützung der Tagungskoordination bitten wir um formlose Anmeldung unter:

tagung@foken-gesa.de

Pressestelle

Dr. Katrin Schmidinger

Grassistraße 8

04107 Leipzig

Zimmer 109

+49 341 2144 645

presse@hmt-leipzig.de

 

Sprechzeiten

Montag bis Freitag

10:00 bis 12:00 Uhr und

13:30 bis 15:00 Uhr