Im Sommersemester 2020 wird vom ZfGM empfohlen:

 

Seminar Musikphilosophie/Ästhetik: Theodor W. Adorno - Beethoven

Prof. Dr. Claus-Steffen Mahnkopf

G 402

Montag, 18:00-21:00

Termine: 16.3.; 30.3.; 27.4.; 11.5.; 25.5.; 8.6.; 22.6.

In diesem Seminar wird von Theodor W. Adorno das Buch "Beethoven. Philosophie der Musik" gelesen. Adorno arbeitete zeit seines Lebens an diesem Buch, das er wegen des frühen Todes nicht fertigstellen konnte. Die Fragemente und Skizzen sind allerdings höchstinteressant und geben nicht nur ein intelligentes Beethoven-Bild ab, sondern behandelt fundamentale Fragen dessen, was Musik überhaupt ist. Jeder braucht ein eigenes Buchexemplar (Taschenbuch bei Suhrkamp).

Zielgruppe: alle Interessierte, auch Studierende der Schulmusik (aber ohne Möglichkeit der Anrechnung).

Teil des Pflichtmoduls KT 118 (BA, Komposition/Tonsatz; alte Studienordnung) / Wahl- und Wahlpflichtmodul KT 155 (BA, Komposition/Musiktheorie/Improvisation, neue Studienordnung) / Wahlpflichtmodul KP 225 (MA, Komposition) / Wahlmodul WTW 108 (BA) und WTW 209 (MA)

 

Seminar Komposition

Prof. Dr. Claus-Steffen Mahnkopf

G 402

Dienstag, 16:00-19:00

Termine: 17.3.; 31.3.; 14.4.; 28.4.; 12.5.; 26.5.; 9.6.; 23.6.

Schwerpunkt: Eigenproduktionen der anwesenden Komponistinnen und Komponisten. Sie stellen ihre Techniken, Ästhetiken, Programme, Absichten, fertigen Ergebnisse und laufenden Arbeiten vor.

Zielgruppe: alle Interessierte, auch Studierende der Schulmusik (aber ohne Möglichkeit der Anrechnung).

Teil der Pflichtmodule KT 101, 102, 103a, 104a, 105a (BA, Komposition/Tonsatz, alte Studienordnung) / Wahl- und Wahlpflichtmodul KT 150 (BA, Komposition/Musiktheorie/Improvisation, neue Studienordnung) / Wahlmodul KP 212 (MA, Komposition) / Wahlmodul WTW 104 (BA) und WTW 204 (MA)

 

Seminar Analyse: Perspektiven des Hörens – Die Wirkung heterogener Medien auf die Wahrnehmung von Klang

Prof. Ipke Starke
G 420
Dienstag, 14:00-15:30
Beginn: 17.03.2020.
Das Seminar reflektiert die veränderte Rezeption von Klang in seiner Beziehung zu anderen Medien. Anhand zahlreicher Beispiele werden u.a. die Phänomene architektonischer und akustisch-musikalischer Raum, statisches und bewegtes Bild oder performatives Mittel in ihrer Wirkung auf den Klang in der Klangkunst (speziell in Klanginstallationen), auf der Bühne, in audiovisuellen und elektroakustischen Arbeiten bis hin in die Grenzbereiche des experimentellen und klassischen Films mit dem Spezialfall Bewegtbild ohne Klang diskutiert. Außerdem wird untersucht, inwieweit diesen Phänomenen mit den klassischen  aus der Analyse meist grafisch fixierter Instrumentalmusik bekannten Werkzeugen beizukommen ist.
Antithetisch  zur Idee der absoluten Musik (u.a. R. Wagner, C. Dahlhaus) aber auch in Abgrenzung zum "Gesamtkunstwerk" oder zur sogenannten funktionalen Musik wird der Versuch unternommen, die Idee der "Relativen Musik" (Diedrich Diederichsen, Über Popmusik) bzw. von relationalem Klang, also von Klang, der in Beziehung zu etwas anderem steht, als Arbeitsbegriff in dessen ästhetischer, historischer und künstlerisch-analytischer Dimension zu etablieren.

Zur Vorbereitung und kritischen Rezeption empfehle ich die Arbeit "tribute to whistle" in der Ausstellung "Im Rücken die alte Ordnung" von Natascha Sadr Haghighian, Galerie für Zeitgenössische Kunst, Neubau, zu sehen noch bis 15.03.2020 (Mittwoch freier Eintritt) sowie die Arbeit "ˈzɛlpstbəˈʃʁaɪ̯bʊŋ" von Michael Riedel, Museum der bildenden Künste, zu sehen noch bis 16.02.2020 (erster Mittwoch im Monat freier Eintritt).

Verwendbarkeit: Werkanalyse KT 115/116/117/118, KT 154, KP 226/231, Wahlmodule WTW 101, WTW 298; DK 206, 31-MUS-5011 (Schulmusik),