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Hochschule für Musik und Theater "Felix Mendelssohn Bartholdy" Leipzig
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Start » Fakultäten | Fachrichtungen » Fakultät III » FR Komposition | Tonsatz »08.09.2010 03:08

Die Fachrichtung

Studiendekan: Prof. Ipke Starke


Die Fachrichtung vereint die Bereiche Komposition, Tonsatz/Musiktheorie und Improvisation als eigenständiges Fachgebiet. Auf all diesen Gebieten gibt es einen Hauptfach- sowie einen - zum Teil hochschulweit ausgedehnten - Pflichtfachbereich.
Außerdem bieten wir in Kooperation mit den instrumentalen Fachrichtungen den Aufbaustudiengang Zeitgenössische Musik an.

Unterrichtsmethodische Kompetenz und die Befähigung zur Lehre vermitteln wir in den Bereichen Musiklehre/Hörerziehung, Tonsatz und Improvisation.


KOMPOSITION
als eines der Gründungsfächer der Hochschule und Inbegriff schöpferischer, kommunikativer Lebenstätigkeit stellt einen Grundpfeiler der Fachrichtung dar. Eine Besonderheit der Kompositionsausbildung an unserer Hochschule besteht in der stilistischen Breite, die die Studenten befähigt, sowohl in eher kommerziellen oder angewandten Bereichen (wie Film-, Theater-, radiophoner oder Medienmusik) als auch auf dem Gebiet der sogenannten Kunstmusik zu wirken und im Konzertleben und Kulturbetrieb einen eigenständigen Standpunkt einzunehmen. Ebenso wird dadurch ein intellektuell-künstlerisches Klima gewährleistet, ein Denkraum für musikalische und kulturelle Grundfragen, der für die gesellschaftliche Entwicklung unverzichtbar ist und wesentlich zum Organismus Kunsthochschule gehört.
Komposition ist dem Wesen nach kooperativ; entsprechend gestaltet sich die Zusammenarbeit mit den anderen Fachrichtungen.


ELEKTROAKUSTISCHE MUSIK
Unverzichtbar für die zeitgemäße Komponistenausbildung ist der Umgang mit den elektroakustischen Werkzeugen, ein Bereich, der von uns angeboten und ausgebaut wird.


TONSATZ / GEHÖRBILDUNG / MUSIKTHEORIE
Tonsatz wird als eigenständiger musikpädagogischer Studiengang angeboten (im grundständigen und im Ergänzungsstudium); darüber hinaus - selbstverständlich - ebenso wie Gehörbildung als obligatorisches Fach für alle musikalischen Studiengänge, eine Art praktische Analyse der verschiedenen Stile in der Geschichte der Musik.

IMPROVISATION
wird als Pflicht- und Nebenfach sowie als Zusatzstudium angeboten. Die Einrichtung eines Ergänzungsstudienganges mit Diplom ist angedacht. In Zusammenarbeit mit der FR Dir/Korr wird der Studiengang Ballettkorrepetition/Tanzimprovisation betreut.
Das Lehrangebot deckt im Interesse des praktischen Studiums der Entwicklung musikalischer Sprachen einen breiten stilistischen Bereich ab. Zentrale Bedeutung hat die Arbeit mit visuellen und elektronischen Medien (Stummfilmimprovisation, Live-Elektronik).
Das Fachgebiet organisiert den Leipziger Improvisationswettbewerb zum 6. Mal im Herbst 2005 (evtl. für Schauspiel) in Verbindung mit einem Improvisationskurs.


KOOPERATIONEN
gab und gibt es mit einer Vielzahl von Einrichtungen und Institutionen auf regionaler und nationaler Ebene – Hochschulen (z.B. Bremen, Köln, Stuttgart, Weimar, UdK Berlin usw.), Rundfunk (MDR), außerschulischen wissenschaftlichen Einrichtungen (Gesellschaft für Musiktheorie) usw.
Internationale Zusammenarbeit besteht u.a. mit Lissabon, dem CNSM Paris, Malmö, Graz, Salzburg (Mozart 2006).
Im Rahmen der Komponistenwerkstatt werden aktuelle Entwicklungen im nationalen und internationalen Musikschaffen an der Hochschule vorgestellt und diskutiert (u.a. mit Peter Eötvös, Helmut Lachenmann, Jörg Widmann, Hans Zender, Uros Rojko, Wolfram Schurig).

Die FR hat Preisträger nationaler und internationaler Wettbewerbe hervorgebracht.

Die Vermittlungsquote - soweit mit einem Großteil Freischaffender meßbar - erreicht 100%, zum Teil an herausragenden Stellen.

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