Prof. Dr. phil. Ines Mainz

Nach dem Abitur studierte Frau Mainz Klavier mit Schwerpunkt Jazz, Klassik und Musiktheorie an der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig. Nach ihrem Staatsexamen war sie von 1984 - 1988 Repetitorin für Ballett an den Leipziger Theatern. Von 1988 - 1992 arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Hochschule für Musik in Leipzig innerhalb eines Forschungsprojektes zur Hochbegabung.

 

1993 wurde sie zunächst Assistentin für Musikpädagogik an der Hochschule für Musik in Leipzig und im gleichen Jahr Assistentin für Musikpädagogik und Elementare Komposition an der Hochschule für Musik "Mozarteum" in Salzburg bei Prof. Dr. Rudolf Nykrin.

1997 promovierte sie zum Dr. phil. bei dem international bekannten Musikpädagogen und Begründer der polyästhetischen Erziehung, dem damaligen Rektor der Universität "Mozarteum" Prof. Dr. Wolfgang Roscher im Fach Musikpädagogik und bei Prof. Dr. Hans-Jörg Herber von der Universität Salzburg im Fach Psychologie zum Dr. phil. Im Jahr 2000 wurde Frau Dr. Mainz zur Professorin für Musikpädagogik an die Hochschule für Musik Nürnberg / Augsburg berufen und 2001 zur Professorin für Musikpädagogik an der Hochschule für Musik und Theater "Felix Mendelssohn Bartholdy" in Leipzig.

 

Die Arbeitsgebiete von Frau Mainz verbinden wissenschaftliche, künstlerische und pädagogische Bereiche. So beschäftigte sie sich mit der Entwicklung einer integrativen Klaviermethodik und hat eine umfassende drei bändige Klavierschule geschrieben, die beim Verlag Schott in Mainz erschienen ist. Sie setzt sich außerdem mit der Kreativitätsforschung auseinander und beschäftigt sich mit der Entwicklung einer Kompositionsmethodik für Kinder. Für die Arbeit auf diesem Gebiet erhielt sie 1998 einen Preis vom Österreichischen Musikrat. Ihre wissenschaftliche Arbeit konnte Frau Mainz schon in verschiedenen Kursen und auf mehreren internationalen Konferenzen in Deutschland, Österreich und in der Schweiz präsentieren.

 

Seit vielen Jahren schreibt sie zudem Theaterstücke für Kinder, die die Grundlage für thematisch unterschiedliche Konzertprogramme bilden. Als Autorin, Pianistin und Darstellerin hat sie gemeinsam mit ihrem Mann Kaspar Mainz und einem eigenen Ensemble in vielen europäischen Ländern Kinder für Klassische Musik begeistern können. 2006 wurde das „Verrückte Orchesterkonzert“, ein Komposition für zwei Darsteller und großes Orchester im Gewandhaus mit dem „Leipziger Sinfonieorchester“ uraufgeführt und ist seitdem fester Bestandteil der Schulkonzerte. 2009 sind Dramaturgie und Komposition bei Edition Peters  in Frankfurt am Main erschienen.

 

2009 erschien beim Cornelsen Verlag Berlin das neue Schulbuch für den Musikunterricht „Dreiklang 5/6“, 2011 der „Dreiklang 7/8“, 2013 „Dreiklang 9/10“. Herausgegeben wurde diese Bände von Prof. Dr. Georg Maas von der Universität Halle und Prof. Dr. Ines Mainz. An allen Bänden war Frau Mainz auch als Autorin und Komponistin beteiligt.

Ebenso obliegt ihr die Verantwortung für die wissenschaftliche Begleitforschung zum Projekt „Jedem Kind ein Instrument“ im Freistaat Sachsen. 2011 und 2012 wurden entsprechende Forschungsberichte dem Wissenschaftsministerium vorgelegt, die zu einer Fortsetzung des Projektes mit beigetragen haben.

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