Prof. Alexander Schmalcz

Alexander Schmalcz erhielt seinen ersten Klavierunterricht als Mitglied des Dresdner Kreuzchores. Er studierte an der Musikhochschule Dresden, wechselte für zwei Jahre an das Utrechter Conservatorium und vollendete seine Studien bei Iain Burnside und Graham Johnson an der Guildhall School of Music and Drama in London, wo er den Gerald Moore Award 1996 und den Megan Foster Accompanist Prize gewann. Mit seinem Klaviertrio ging er 1995 als Gewinner aus dem Wettbewerb des Nederlands Impresariaat hervor.

 

Neben Auftritten bei Musikfestivals wie der Schubertiade Schwarzenberg, den Salzburger Festspielen, dem Schleswig-Holstein Musik Festival, den Schwetzinger Festspielen, dem Tanglewood Festival oder dem Prager Frühling gastiert der gefragte Liedbegleiter in den großen Musikzentren Europas, Amerikas, Japans und Koreas. Konzerte führten ihn u.a. in die Wigmore Hall London, das Concertgebouw Amsterdam, die Wiener Staatsoper, den Wiener Musikverein, die Berliner Philharmonie, die Mailänder Scala, die Staatsoper München, das Leipziger Gewandhaus, die Kölner Philharmonie, das Théâtre du Châtelet Paris, das Théâtre Royal de la Monnaie Bruxelles, das Royal Opera House Covent Garden London, das Kennedy Center Washington D.C., das Seoul Arts Centre und die Tokyo Opera City Hall.

 

Alexander Schmalcz arbeitet mit Sängern wie Edita Gruberova, Grace Bumbry, Anna Tomowa-Sintow, Peter Schreier, Matthias Goerne, Daniel Behle, Konstantin Wolff, Ludwig Grabmeier, Stephan Loges, Inessa Galante, Eva Mei, Renée Morloc, Christiane Oelze und Chen Reiss zusammen. Kammermusikpartner sind unter anderem die Oboistin Céline Moinet, der Oboist Albrecht Mayer, der Klarinettist Dimitri Ashkenazy und der Schauspieler Hans-Jürgen Schatz.

 

Alexander Schmalcz ist Professor an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig und unterrichtet weltweit in Meisterkursen.

 

Seit der Spielzeit 2010/2011 ist Alexander Schmalcz Kurator einer von den Hamburger Symphonikern in der Laeiszhalle veranstalteten Reihe von Liederabenden.

 

Sein umfangreiches Liedrepertoire ist dokumentiert durch zahlreiche Aufnahmen für Rundfunk- und Fernsehanstalten wie NHK, BBC, BR, SWR und den Niederländischen Rundfunk. Zu seinen CD-Einspielungen zählen u.a. Lieder von Mozart, Zilcher, Schubert, Schumann, Brahms, Wagner und Franz Liszt.

Die CD „ Nacht und Träume“ mit Schubert-Liedern (harmonia mundi, 2011), gesungen von Matthias Goerne, hat ein überaus positives Presseecho erfahren.

 

Im April 2012 erschien die CD „Ausgewählte Schubert-Lieder“ mit Edita Gruberova (Nightingale). Eine Reihe von Liederabenden mit der gefeierten Sopranistin führte Alexander Schmalcz u.a. nach Wien, Zürich und Mailand.

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Fachrichtung Dirigieren/Korrepetition Liedgestaltung alexander.schmalcz@hmt-leipzig.de