Instrumentalgattungen vom 14. bis zum 16. Jahrhundert: Improvisation – Stil – Gattung

Dr. Kateryna Schöning

Instrumentalgattungen vom 14. bis zum 16. Jahrhundert: Improvisation – Stil – Gattung Dr. Kateryna Schöning
Die Probleme der Formierung von Gattungskonzepten und des Zusammenwirkens der Stil- und Gattungserscheinungen wirken sehr aktuell hinsichtlich der meisten Instrumentalgattungen der Renaissance (z. B. Praeludium, Toccata, Ricercar, Canzone usw.). In der Literatur findet man bis heute kaum Informationen zu Fragen des Zusammenwirkens der Stil- und Gattungsmerkmale in früheren eigenständigen instrumentalen Musikformen oder im instrumentalen Musizieren. Auch die Prozesse der Gattungserscheinungen in den ersten eigenständigen Instrumentalgattungen vom 14. bis zum 16. Jahrhundert, die Entstehung der Instrumentalgattungen im Verhältnis zur frühen Improvisationspraxis und die Rolle der Bearbeitungen dabei, die Modalität und Tonalität in früheren improvisatorischen Instrumentalgattungen usw. sind weitgehend nicht untersucht.

 

Eine Untersuchung in dieser Richtung kann viele Fragen beantworten, die sich auf den Stil und die Gattungen und die musikalische Praxis der Renaissance sowie auf die Entwicklung dieser Gesetzmäßigkeiten in späteren Perioden beziehen.

 

Publikation im Rahmen des Projekts

Kateryna Schöning: Das Präludium im deutschsprachigen Raum im 15. und 16. Jahrhundert. In: Die Musikforschung 64, 2011, S. 335–357.

 

Kontakt

Dr. Kateryna Schöning, HMT Leipzig

Zentrum für Musikwissenschaft

Zum WS 2016/17 haben die Universität Leipzig und die HMT ein gemeinsames Zentrum für Musikwissenschaft gegründet.

Die Institute für Musikwissenschaft beider Häuser arbeiten in diesem Zentrum zusammen.

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